Sachbeschädigung kann Kündigung rechtfertigen

 

Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz hat mit seinem Urteil vom 19.12.2016, Az. 3 Sa 356/16, entschieden, dass vorsätzliche und sicherheitsgefährdende Sachbeschädigungen, selbst nach einer langen Beschäftigungsdauer, eine fristlose Kündigung rechtfertigen können.

 

Eine solche verhaltensbedingte fristlose Kündigung hat meist schwerwiegende Folgen für den Arbeitnehmer, da sich hierdurch die Chancen auf ein gutes Arbeitszeugnis und eine Abfindung stark verringern. Am schwersten wiegt jedoch das Risiko, dass die Arbeitsagentur eine Sperrzeit bezüglich des Arbeitslosengeldanspruches verhängt.

 

In der aktuellen Entscheidung des LAG Rheinland-Pfalz war die fristlose Kündigung jedoch, nach der Ansicht des Gericht, gerechtfertigt, wenn der Arbeitnehmer eine vorsätzliche und sicherheitsgefährdende Sachbeschädigung begangen hat.

 

 

 

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